Denis Matsuev

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April, 9, at 22 30 on the First TV channel you can watch the programme “First class with Ivan Okhlobystin”

There you can see Denis Matsuev from a perspective totally different from that of the recent documentary “The musician”. In the programme you will see Denis among his dearest and nearest people, playing music with friends. Yuri Bashmet, Vladimir Spivakov and Leonid Matsuev, Denis’ father, will be talking about him. You can watch the programme’s trailer on the First channel official site.


Interview for the "Piano News" magazine (Germany)

Seit dem triumphalen Gewinn des Tschaikowsky—Wettbewerbs im Iahr 1998 zählt der 1975 in Irkutsk geborene Pianist Denis Matsuev zu den absoluten Shooting-Stars seiner Zunft. Die musikalische Begabung wurde ihm gleichsam in die Wiege gelegt: Seine Mutter war Klavierlehrerin, sein Vater Pianist und Komponist. Denis Matsuev ist langst auf allen Konzertbühnen der Welt zuhause und hat sich vor allem mit seinen Interpretationen russischer Komponisten wie Prokofjew und — vor allem — Rachmaninow einen Namen gemacht. Unter dem Titel „Unknown Rachmaninov“ erschien 2007 bei RCA/SonyBMG eine CD mit Weltersteinspielungen interpretiert von Matsuev auf dem originalen Steinway-Flügel des Komponisten. Und seine neue Einspielung von Rachmaninows 3. Klavierkonzert gilt schon jetzt als diskographischer Meilenstein. Dabei hätte gar nicht viel gefehlt, und das ehemalige Klavier „Wunderkind“ wäre nicht Pianist, sondern ein Fußballer geworden.

PIANONews: Herr Matsuev, Sie kommen aus einem sehr musikalischen Haus. Haben Sie Ihre Liebe zum Klavier sozusagen vererbt bekommen?

Denis Matsuev: Ja, natürlich. In unserer Familie waren alle Musiker: Mutter, Vater, Großmutter und Großvater. Eine verrückte Familie. [lacht] Ich komme aus Irkutsk, eine fantastische Gegend in Sibirien, in der Nahe des berühmten Baikalsees. Schlussendlich habe ich mit dem Klavier angefanals ich drei Iahre alt war. Das war eine sehr komische Geschichte, an die ich mich selber nicht mehr erinnere aber meine Eltern haben sie mir erzählt. Als ich im russischen Fernsehen die „Forecast Music" hörte, habe ich diese Melodie sofort auf dem Klavier nachgespielt. Niemand hat mich gezwungen, das zu ‘tun. Da sagten meine Eltern: „Okay!“ Mein Vater ist ein unglaublicher Pianist und Komponist‚ der bis heute mein Lehrer ist. Meine Eltern reisen auch noch mit mir. Mein Leben ist so verrückt, denn ich gebe 165 Konzerte im Iuhr, und so ist mein Tagesablauf wirklich sehr speziell. Viel Zeit verbringe ich in Flugzeugen und dieses Jahr bin ich alleine sechs Mal in den USA gewesen.

PlANONews: Und der Jetlag?

Denis Matsuev: Ich denke ich habe für die Überwindung dieses Zustands ein neues kreiert: Bühnen-Therapie“. Denn wenn ich Konzerte spiele, ist das für mich eine wirksame Medizin. Ich sende meine Energie in Richtung Publikum und bekomme von ihm dann wieder große Kraft zurück. Sicherlich ist ein Jetlag eine schwvierige Suche, doch die Konzerte sind sehr hilfreich für mich.

PIANONews: Sind Sie bei solch einem Mammutplan nicht besorgt um Ihre Gesundheit?
Denis Matsuev: Ich bin auf der einen Seite schon wegen meiner Gesundheit besorgt aber andererseits bin ich auch der Meinung, wenn du etwa Musik aus dem Zeitalter der Romantik spielen kannst, dann kannst du diese Musikrichtung zu deinem Zentrum machen und auf diese Weise für Entlastung sorgen. Jeder Musiker, jeder Pianist hat Schwerpunkte in seinem Repertoire. Horowitz hatte im Laufe seiner langen Karriere mit seinem Repertoire drei herausragende musikalische Höhepunkte erreicht: als er 20, als er 40 und als er 70 Iahre alt war. Manch einer hat vielleicht den ersten musikalischen Höhepunkt mit 12 Iahren. Ich fühle im Moment, dass ich zum Beispiel Rachmaninows Konzert Nr. 3 hundertprozentig spiele. Was in 10 oder 15 Iahren sein wird, weiß ich jetzt nicht. Trotzdem lehne ich neue Anfragen niemals ab, denn wenn Leute mich hören wollen, sage ich selbstverständlich Aber natürlich wird mich die Anzahl von 165 Konzerten pro Iahr in dieser Höhe nicht mein Leben lang begleiten. Das wäre sehr gefährlich. Aber momentan fühle ich mich damit sehr gut.

PlANONews: War Klaviermzzsik als Kind Ihre erste und einzige Leidenschaff?

Denis Matsuev: In meiner Kindheit war ich völlig verrückt nach Fußball. Ich habe selbst Fußball gespielt und war auch Fan. Jeden Tag im Sommer und Herbst war ich draußen und widmete mich diesem Sport. Im Winter spielte ich natürlich Eishockey. Beim Sport habe ich mir als Kind meine Hände dreimal gebrochen das muss man sich mal vorstellen! Aber, Gott sei Dank, ist alles wieder vollstündlg abgeheilt und nie etwas zurückgeblieben.

PIANONews: Treiben Sie immer noch Sport?

Denis Matsuev: Wenn ich heute noch einen freien Tag habe, gehe ich natürlich sofort mit meinen Freunden zum Fußballspielen. Die ersten 15 Jahre lebte ich in meiner Heimatstadt Irkutsk und jeder hat früher zu mir gesagt‚ ich wäre ein “Wunderkind“. Die Stücke habe ich immer alle sehr schnell gelernt und lediglich fünf Tage gebraucht um ein neues Werk einzustudieren. In Irkutsk spielte ich bereits viele Konzerte, was zur Folge hatte, dass man über mich sprach. Aber für mich wur der Fußball trotzdem die Nummer eins.

PlANONews: Wie hat die Musik dann doch noch über den Fußball gesiegt?

Denis Matsuev: Die Stiftung „New Names“ kam nach lrkutsk und suchte neue Talente. Diese Stiftung leistet für begabte Kinder Unterstützung, indem sie ihnen mit Instrumenten Meisterklassen und Konzerten hilft. So war in der Philharmonie in Irkutsk ein Vorspiel. Zur gleichen Zeit hatte ich ein extrem wichtiges Fußballspiel zu absolvieren und habe deshalb gesagt, ich gehe nicht zur Philharmonie, denn ich bin Kapitän des Teams. Doch mein Vater überredete mich dazu, wenigstens noch dem Fußballspiel in die Philharmonie zu gehen und vorzuspielen.

PIANONews: Sie spielten erst Fußball und dann das Klavier‘ vor?

Denis Matsuev: Das Fußballspiel gewannen wir und anschließend ging ich zur Philharmonie und habe dort von Rachmaninow ein Prelude gespielt. Da wollte man mich sofort in die Stiftung aufnehmen und nach Moskau holen. Das war ein historischer Moment in meinem Leben, bei dem mein Vater meinen Widerstand wegen des heimatlichen Fußballvereins gelöst hat, indem er sagte: „Du verstehst das nicht richtig, natürlich gehst du zur zentralen Musikschule nach Moskau, um Klavier zu studieren, denn in Moskau kannst du deine Liebe zum Fußball bei deinen favorisierten Teams live im Stadion zeigen.“ In dem Augenblick hat dieser Satz mein Leben komplett verändert.

PIANONeWS: Wie half Ihnen die New-Names-Stiftung?

Denis Matsuev: Die New-Names-Stiftung war fantastisch. Wir sind in viele Länder gefahren, haben Konzerte gegeben und waren bei den Vereinten Nationen in New York, beim Papst in Rom und im Buckingham Palace in London bei der Queen. Es war eine politische Stiftung, aber für uns war es eine sehr wichtige Erfahrung. denn wir haben die Welt gesehen. Wir hatten jeden nat Praxis auf der Bühne, und so begann ich über meine Berufung im Leben nachzudenken. Ich verstand, dass mein Klavierspiel dem Publikum etwas gibt, und das war wiederum sehr “richtig für mich.

PIANONews: In welcher Traditionslinie der großen Pianisten sehen Sie sich? Richter, Gilels?

Denis Matsuev: Das ist eine sehr schwierige Frage denn beide waren genial und Gilels ist eine spezielle Person für mich. Viele Pianisten kopieren seinen Stil. Auch Rachmaninow und Richter sind wichtige Personen für mich. Ich aber mag das berühmte Zimt von Richten in dem er sagt: „Musik ohne Leidenschaft ist nicht kraftvoll und nicht möglich.“ Ich stimme hier völlig mit ihm überein. Natürlich sagen viele Leute über mich, ich sei der neue Horowitz oder und sicherlich ist das eine große Ehre für mich.

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Personal subscription series sales have started

This morning the sales of Denis Matsuev’s personal subscription series started at the Moscow Philharmonic. The series “Soloist – Denis Matsuev” consists of 3 concerts. By midday 309 subscriptions had been sold and 402 subscriptions had been booked on the phone. The Philharmonic expects to run out of subscriptions on Saturday or at least on Sunday. In Denis Matsuev’s personal series take part the Russian National Orchestra with conductor Gianandrea Nozeda, the Academic Symphony orchestra of the Moscow Philharmonic with conductor Yuri Simonov, and the third concert will be the pianist’s recital. Further information is available on the Moscow Philharmonic official site.

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Orenburg seasons by Denis Matsuev

March, 28, the Great Hall of the Orenburg Philharmonic sees the opening of the music festival “Orenburg seasons” by Denis Matsuev. The festival began with the presentation of the album “Matsuev. Liszt”: Denis Matsuev and the Tatarstan Symphony orchestra headed by Alexandr Sladkovsky performed Liszt, Piano concertos no.1 and no.2, and “Totentanz”.

The next day Denis Matsuev gives a recital in Orsk, playing on the stage of the “Metallurg” culture centre Shumann, “Kinderszennen”, Beethoven, Sonata F minor “Appassionata”, Grieg, “Poetic tone pictures” and Sonata E minor and Liszt, “Mephisto Waltz”. At the same time in the Orenburg Philharmonic the Tatarstan Symphony orchestra headed by Alexandr Sladkovsky, Alexandr Knyazev (cello) and Hibla Gerzmava (soprano) perform Tchaikovsky, Variations on a Rococo Theme, Shostakovich, Cello concerto no.1 and arias from the operas by Russian and foreign composers.

March, 30 the Moscow Chamber Choir headed by Vladimir Minin will be singing in the Philharmonic, and in the regional Museum of Visual Arts the “New Names” foundation events will take place: grants handing ceremony and a concert of gifted children of Orenburg region.

April, 1, Denis Matsuev, Arkady Shilkloper (French horn), Aydar Gaynullin (button accordion) and Dmitry Sevastianov (percussion) take part in the concert “Classics and jazz. Denis Matsuev and friends”. This concert marks the official closing of the festival.

April, 2, after the official closing, but still in terms of the festival, the Orenburg folk choir will be singing in the Philharmonic.

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"Teuflisch virtuos"

Entspannt und ohne Pomp


Jukka-Pekka Saraste stellte den russischen Pianisten Denis Matsuev vor

 

Das jüngste Philharmoniekonzert des WDR Sinfonieorchesters soll­te den Titel „Dämonen“ tragen, passend zu Prokofjews 3. Sinfonie (1928). Doch war der Chefdirigent Jukka-Pekka Saraste vorüberge­hend erkrankt, hatte es an Proben­zeit fiir diese Rarität gefehlt.

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BBC Music Magazine assessed the latest CD by Denis Matsuev as a 5-star recording


The review by Callum McDonald says:

Denis Matsuev might be better known internationally as a Rachmaninov expert, but these new accounts of the two Shostakovich concertos must be among the best currently available. He is brilliant and mercurial in the fast movements of both works, creatively negotiating the First’s many changes of direction, tempo and style and bringing a sense of élan to the Second’s outer movements. He also gives the Second’s Rachmaninov-like central Andante due expressive weight and romantic feeling. In all this he is assisted by the superb playing that Valery Gergiev draws from the Mariinsky orchestra, and superb  SACD sound.

Rodion Shchedrin’s atmospheric Fifth concerto (1999) is less pithy, but the subdued poetry of its first two movements is haunted by past composers – most notably, Prokofiev. Its finale explodes into a capricious moto perpetuo, becoming a bravura toccata that leads to a kaleidoscopic finale. Matsuev’s stamina and technique pass the test with flying colours. Though the piece seems overlong, I was glad to hear it. This unfamiliar coupling offers added value for any collector of Russian music.


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Denis Matsuev brings young pianists contest to Kazakhstan

March, 6 Denis played “Rhapsody of love” concert in Astana. The musician announced that a contest for the young pianists will be launched soon in Kazakhstan under his patronage. The contest is planned for the autumn 2012.

It was the 4th time that Denis has visited Kazakhstan in 2.5 years. He enjoyed playing with the Symphony orchestra of the Astana Philharmonic, especially given the fact that there are a lot of young musicians in the orchestra. The concert hall “Kazakhstan”, opened not so long ago, produced on Denis a most favourable impression: “Your hall has amazing acoustics that, in my opinion, will become better and better. A hall is a living being, it must get roots, it must live, it must breathe. A hall must live on music… I remember playing my first recital here, and now we have been rehearsing Rachmaninov’s concerto: the hall breathes in a completely new manner, the sound spreads in a totally new way, it has got more air”.



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Behold the Mighty Matsuev

When granted Three Wishes, I usually opt for world peace, an end to disease, and economic equality. Since last night, this has changed dramatically. Now my Three Wish options are to hear Denis Matsuev and Valery Gergiev perform Sergei Rachmaninoff’s Third Piano Concerto in Carnegie Hall at least three more times.

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Gergiev et Matsuev, les Alchimistes

Après avoir vécu de tels instants, avoir l’infine privilège, pour une collectivité de lecteurs et de mélomanes, de mettre des mots sur une alchimie qui tient pourtant de l’indicible : voilà pourquoi je fais ce métier…

Salle comble pour l’Orchestre Mariinski, Valery Gergiev et Denis Matsuev. Trois oeuvres de Rachmaninov. Trois visions et incarnations érudites, ardentes et originales. Des musiciens, libres, communient dans un acte de recréation. C’est rare; c’est précieux.

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Szymanowski: Symphonies Nos 3 & 4, Stabat Mater


This second, star-studded instalment of Gergiev’s Szymanowski cycle features Toby Spence as soloist in the Third Symphony, ‘Song of the Night’ and internationally renowned pianist, Denis Matsuev in the virtuosic ‘Symphonie concertante’, Symphony No 4. Szymanowski’s deeply personal choral work, Stabat Mater, completes the cycle and stars Sally Matthews and Ekaterina Gubanova, and introduces the young baritone, Kostas Smoriginas to LSO Live listeners.

For decades Szymanowski’s music was rarely heard outside Poland. Today, he is recognised as one of Poland’s greatest musical figures. His desire to embody the music of his native land and his incorporation of the folkloric sounds of the Polish mountains make his orchestral works a must for anyone with an interest in Polish culture and music.


London Symphony Orchestra

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Le Pianiste


A 38 ans, le musicien fait partie du club restreint de l'élite mondiale du piano. Arpentant les scènes d'un continent à l'autre, dirigeant plusieurs festivals, ce passionné incarne autant qu'il la revendique la grande tradition russe. Une bonne école pour les pianistes, s'il en est, à laquelle pourtant il serait faux de le cantonner. Improvisateur hors pair, Denis Matsuev est aussi un amoureux du jazz. Rencontre avec un personnalité attachante que l'on écoutera cet été en France, à l'Annecy Classic Festival.

La Orquesta del Royal Concertgebouw en el Teatro Colón : Matices sinfónicos

La Rapsodia sobre un tema de Paganini (1934) de Sergei Rachmaninov fue la obra común a los dos programas presentados este año, que permitió por un lado conocer al brillante pianista ruso Denis Matsuev, pero también volver a percibir que la concentración de cada atril, la perfecta afinación y el justo equilibrio sonoro siguen siendo una marca distintiva de la orquesta holandesa. 

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Blog #15

In the evening I performed a concert with the famous Dutch Royal Concertgebouw Orchestra and a brilliant maestro Mariss Jansons, its chief conductor for many years already.

I was deeply impressed by the Royal Concertgebouw Hall, where we performed and of course by the orchestra, as it is one of the best orchestras in the world, with an long history, incredible sound and rich in tradition. We performed Rhapsody on a theme of Paganini by S. Rachmaninoff. I’ve had honour to work with Mariss Jansons for many years already, but it was the first time when I performed with him and the Concertgebouw orchestra. Now we are off to South America. I know that there are waves of protest on the streets. But we decided not cancel the tour and I really hope that classical music will help public there to be more optimistic and positive thinking and smooth the conflict.


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